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Wodka Rohstoffe

Rohstoffe zur Herstellung von Wodka 

 
Hier finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Rohstoffe, die zur Herstellung von Wodka verwendet werden.

Wodka Rohstoff Wasser   

Der in einer Wodkaflasche enthaltene Inhalt besteht zu ca. 60% aus Wasser.
Man darf seine Bedeutung für den Geschmack und für das Aussehen eines Wodka also nicht unterschätzen.
Bevor das Wasser in die Flasche kommt, sind jedoch noch einige Arbeitsschritte nötig :
Das Wasser muss  unter anderem enthärtet werden. Dies geschieht in modernen Brennereien mit Hilfe eines Ionenaustauschers, eines Sandfilters oder Aktivkohle.
Es wurde auch schon versucht, destilliertes Wasser zu verwenden. Die zu hohen Kosten und der „ langweilige“ Geschmack führten jedoch zur Aufgabe dieser Methode.
 
Melasse

Melasse ist ein Nebenprodukt der Zuckerherstellung und wird hauptsächlich in der Karibik zur Wodkaproduktion verwendet. Melasse ist ein äußerst günstiger Rohstoff aber qualitativ minderwertig. Melasse wird hauptsächlich zur industriellen Alkoholherstellung verwendet, bedingt durch den hohen Zuckeranteil von ca. 50%. Der daraus resultierende Geschmack ist als leicht süßlich zu beschreiben.

Wodka Rohstoff Weizen
 

Vor allem in Nordamerika wich man auf den billigeren Weizen als Rohstoff für die Maische aus. Ein weiterer Vorteil sah man darin, dass Weizen leichter aufzuspalten war, was die Umwandlung der im Korn enthaltenen Stärke in gährfähigen Zucker begünstigte.

Wodka Rohstoff Roggen 

In der traditionellen Wodkaproduktion wurde fast ausschließlich Roggen als Rohsoff für Wodka verwendet.
In Russland wurde Wodka bis 1870 fast ausschließlich aus diesem Getreide gewonnen.

Roggen verleiht dem Wodka einen lieblichen, weichen , leicht süßlichen Geschmack und ein mildes Aroma.

Wodka Rohstoff Kartoffeln 

Als ein weiterer Rohstoff für die Wodkaproduktion werden Kartoffeln verwendet.
Anfänglich war diese Basis für die Wodkaherstellung problematisch.
Kartoffeln brachten im Vergleich zu Getreide nur einen geringen Ertrag und sie sind chemisch nur schwer aufspaltbar.
Außerdem entstanden beim Gährungsprozess unerwünschte Stoffe, die in der Phase der Rektifikation nur schwer zu entfernen waren.
Diese Stoffe machten sich auch im Geschmack des Wodka bemerkbar:
- schwer und markant
Durch verbesserte und modernere Destillationsverfahren gibt es heutzutage durchaus gute Wodka von hoher Qualität, denen Kartoffeln als Basis für die Destillation dienen.

Allerdings muss man auch heute noch ein Freund von schwerem und markantem Geschmack sein.