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Whisky-welche Trinktemperatur ist die beste?

WHISKY – WELCHE TEMPERATUR IST DIE BESTE?

Für ein gelungenes Whisky Tasting sind einige Vorbereitungen zu treffen und Regeln zu beachten. Ambiente, Gläser, Wasser, Verköstigung und natürlich die spannende Auswahl der Genuss-Protagonisten werden sorgfältig geplant, nicht selten kommen sogar bunte Whisky-Wheels als Beurteilungshilfe für Neueinsteiger zum Einsatz. Ein Aspekt, der dabei leicht untergeht: die Wirkung der Temperatur auf die Wahrnehmung der Aromen.

WANN SCHMECKT WHISKY WIE ?

Die zumindest häufigste Empfehlung ist es, den Whisky bei Zimmertemperatur zwischen 18° und 22° C zu trinken. Mit dieser Temperatur liegt der Einsteiger schon einmal nicht ganz falsch. Doch wäre es geradezu Verschwendung, sich auf diese Pauschalangabe zu beschränken. Die Freisetzung verschiedener Aromen und damit die Wirkung auf den Geschmack wird nämlich durch die Höhe der Temperatur mit beeinflusst. Aus einem kühleren Whisky steigen andere Aromen auf, kommen andere Geschmacks-Nuancen zur Geltung, als aus einem wärmeren. Da der echte Whisky-Kenner beim Verkosten möglichst jeder enthaltenen Geschmacksnote nachspürt, ist er gut beraten, dabei auch die Wirkung verschiedener Temperaturen zu Hilfe zu nehmen. Schlussendlich wird er dabei feststellen, bei welcher Temperatur ihm der eine oder andere Whisky am besten schmeckt. Es gibt also eine ganz individuelle Idealtemperatur abhängig vom Whisky und seinem Genießer.

WÄRMEN ODER KÜHLEN VON WHISKY

Die Starttemperatur hängt von der Lagerung ab, in der sich der Whisky zuvor befand. Wer besonders kühl, etwa mit 4° -10° C starten möchte, lagert den Whisky vorher in Kühlschrank. Wer das nicht möchte, lagert seinen Whisky im Keller.
Durch moderate Wasserzugabe kann ebenfalls die Temperatur beeinflusst werden. Eiswürfel sollte man sich jedoch für Scotch Malt Whisky wirklich dreimal überlegen, zu viele der spezifischen Aromen würden unterdrückt werden. Eis ist eher für Blends oder Bourbon interessant und kann in diesen eher scharfe Alkoholnoten abmildern.
Um den Whisky langsam über Zimmertemperatur zu erwärmen wird die eigene Handwärme, die durch das Glas geleitet wird, eingesetzt.

AROMEN IN KÜHLEM WHISKY

Im kühleren Whisky fehlt sozusagen etwas der Auftrieb für die Geschmacksmoleküle. Die größeren und schwereren wie zum Beispiel Nüsse, Gewürze oder Schokoladen-Noten bleiben zurück und nur die leichten, floralen und pikanten Aromen steigen an die Oberfläche zur Nase. Auch im Mund verändert Kälte die Geschmackseindrücke. Süße und Bitterkeit werden abgemildert, Säure und Salz sind deutlicher zu schmecken.

AROMEN IM WARMEN WHISKY

Je mehr Handwärme in den Whisky wandert, desto mehr Aromen werden mobilisiert. Bei etwa 25° C erscheinen nun auch die süßen, malzigen oder torfigen Noten. Besonders lange im Holzfass gelagerte Whiskys, also die alten Scotch Single Malt Vertreter, werden hier erst so richtig interessant. Sie konnten viel Restsüße, Polyphenole und Tannine aus dem Fassholz aufnehmen, die durch höhere Temperatur intensiver wahrnehmbar sind.

Es lohnt sich also, beim Tasting auch einmal mit verschiedenen Temperaturen zu spielen. Um so besser lernt man den Whisky und vielleicht auch den eigenen Geschmack besser kennen.




Lagerung

 

 

 

 

Tags: Fachwissen
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